Geschichte

Zur Geschichte des Dreikönigskellers

1979 begannen die Brüder Alex († 09.01.2014) und Matz Mader, ihre Vision, ein kleines Weinlokal zu bauen, in die Tat umzusetzen. Mit Abrisssteinen der alten Alleenschule in Kirchheim, die von Hand behauen wurden, erschufen sie in mühevoller, 10 Jahre langer Arbeit diesen einzigartigen Keller. Mit viel Liebe fürs Detail bekam der Keller sein besonderes Flair.

Der Fußboden im Gastraum besteht aus den Kacheln der Brennöfen der alten Ziegelei „Schimming“ aus Kirchheim.

Die Sitzbänke und die Arbeitsplatten in der Küche bestehend aus Serpentin stammen vom Steinbetrieb Schempp aus Holzmaden.

Auch die Tafel über der Theke ist keine Tafel sondern ursprünglich gedacht als „Schamwand“ für Pissoires eines geplanten Arbeitsdienstlagers.

Die Türen und Tische im Gastraum wurden von Herrn Matz Mader selbst geschreinert.

Die Türen bestehen aus dem Holz alter Fachwerkbalken und Treppen von Abrisshäusern aus Kirchheim`s Altstadt.

Die Eingangstür mit Einfassung war vorher der Eingang des Hotel Post am Alleenring in Kirchheim.

Die Beschläge der Türen sind alles Originale von Kirchheimer Häusern.

Die Tische sind aus Kirschholz aufwendig geschreinert, was besonders an dem kleinen runden Tisch am Kamin deutlich wird. Dies ist ein „Spieltisch“ der ausklappbar und somit verwandelbar zu einem Schachbrett ist.

Die Stühle wurden zusammengesammelt auf Kirchheimer Dachböden und haben alle schon viele Jahre auf dem Buckel.

Die Granitschwelle am Eingang und die Kellertreppe stammen von der Brauerei Sonne am Roßmarkt.

Wenn man seinen Blick durchs Lokal schweifen lässt fallen einem die Gemälde ins Auge, diese wurden gemalt vom Vater der Mader Brüder, Herrn Bruno Mader , der Kunst- und Zeichenlehrer am Kirchheimer Schloss-Gymnasium war. In jedem dieser Bilder sind Gesichter versteckt die man bei genauer Betrachtung finden kann.

Auch die 3 Könige über dem offenen Kamin sind sein Werk. Der Bilderrahmen dieses Gemäldes war einstmals die Tür der Martinskirche.

Und auch die bemalten Fließen hinter der Theke, in der Küche und im Vorraum stammen von ihm.

Nicht zuletzt seien die Feuerböcke im offenen Kamin noch erwähnt. Diese sind Originale aus dem 17. Jahrhundert. Der Vorbesitzer war der Formel1 Rennfahrer „ Berghe von Trips“.

Alles in allem wurde hier etwas geschaffen was seines gleichen sucht.